Hidden Heroes

von Nietze

Vom 1. bis zum 31. März 2025 zeigte die Fotografin Nietze ihr Projekt „Hidden Heroes“ in der Galerie. Ihre Fotografien bilden ab, wie Menschen die Krankheiten Endometriose und Adenomyose erleben. Zur Vernissage am 1. März lud auch die Endometriose-Vereinigung Deutschland ein.

„Hidden Heroes“ ist ein dokumentarisches Fotoprojekt, das aus einer eigenen Erfahrung entstand: 2022 erhielt Nietze selbst die Diagnose Endometriose. Seitdem hat sie über 70 Menschen fotografiert, nah, ehrlich und meist in Schwarz-Weiß; viele Porträts werden von Interviews oder eigenen Texten begleitet. Fachliche Perspektiven aus Gynäkologie, Sexualtherapie, Physiotherapie und Ernährungsmedizin ergänzen das Projekt.

„Ich fotografiere Menschen, die in unserem System nicht gesehen werden – und gebe ihnen eine Plattform, sich zu zeigen, ihren Schmerz loszulassen und sich zu öffnen“, sagt Nietze. Sie ist 1988 in Berlin geboren, lebt in Leipzig und arbeitet seit 2019 als Dokumentarfotografin; ihr erstes Fotobuch „Kein Halt mehr“ (2021) zeigt den Stillstand der Berliner Kulturszene in der Pandemie. Nach der Galerie war „Hidden Heroes“ 2026 in Leipzig zu sehen, in der Garage Ost. Mehr auf dnietze.com.

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